📖 Sektor 2 – Zur Geschichte meines Lebens und zur Entwicklung des BK-Lynxa-Portals 1.0-5.0

🌀 Sektor 2 – Zur Geschichte meines Lebens und zur Entwicklung des BK-Lynxa-Portals 1.0-5.0
Sektor 2 – Zur Geschichte meines Lebens und zur Entwicklung des BK-Lynxa-Portals 1.0-5.0
🌀 Sektor 2 – Zur Geschichte meines Lebens und zur Entwicklung des BK-Lynxa-Portals 1.0-5.0

Sektor 2.1 – Kindheit und Jugend

Schon in meiner Kindheit habe ich gespürt, dass Musik und kreative Welten ein wichtiger Teil meines Lebens sein würden. Neben der Musik faszinierte mich schon früh die Möglichkeit, eigene Bilder, Geschichten und atmosphärische Welten entstehen zu lassen. Mit der Zeit begann ich, beides miteinander zu verbinden.

Im Alter von fünf Jahren begann ich Klavier zu spielen. Diese Tradition wurde bereits über mehrere Generationen weitergegeben, und ich führte sie mit Stolz fort. Zwar lernte ich Noten zu lesen, spielte jedoch die meiste Zeit nach Gehör und Gefühl. Sehr früh zog mich dabei die dunklere und emotionalere Seite der Musik an.

Ich ließ mich von den Klängen leiten. Jeder Ton löste etwas in mir aus. Musik wurde für mich zu einer Möglichkeit, Emotionen auszudrücken, aufzubauen und wieder loszulassen. Rückblickend trug ich diese düstere und atmosphärische Welt schon damals in mir.

Menschen, die zuhörten, reagierten oft sehr emotional auf die Melodien. Manche wurden sogar von den Stimmungen der Musik berührt. Damals verstand ich das noch nicht vollständig. Wie so oft begann ich stattdessen zu analysieren und herauszufinden, warum Musik bestimmte Wirkungen erzeugt.

Meine Pflegemutter, die gleichzeitig meine Oma war, brachte mir die ersten musikalischen Grundlagen bei. Später begegnete ich weiteren Menschen, die mich an ihren Erfahrungen teilhaben ließen und mir neue Perspektiven eröffneten. Diese Begegnungen haben mich bis heute geprägt.

In meiner Nachbarschaft lernte ich einen DJ kennen, der etwa zehn Jahre älter war als ich. Er legte mit Vinyl auf und brachte mir bei, auf Details zu achten: das Knacken der Schallplatten, die Dynamik der Musik und den Umgang mit analoger Technik. Dadurch trainierte ich mein Gehör und entwickelte ein besseres Verständnis für modulare Arbeitsweisen.

Kurze Zeit später kam ich mit der Software ReBirth RB-338 in Kontakt. Für mich trafen damals zwei Welten aufeinander: die analoge Denkweise und die digitale Technik. Anfangs war das alles andere als einfach.

Einige Monate später lernte ich jemanden kennen, der mit MIDI arbeitete. Das war für mich ein Wendepunkt. Plötzlich eröffneten sich völlig neue Möglichkeiten. Ich besorgte mir ein gebrauchtes Casio-Keyboard mit MIDI-Anschluss, weil ich mehr aus den vorhandenen Möglichkeiten machen wollte.

Rückblickend war das der Beginn einer Entwicklung, die mich bis heute begleitet. Viele alte Ideen und Aufnahmen konnte ich Jahre später erneut aufgreifen, überarbeiten und neu mastern. Einige davon finden sich noch heute in meinen Produktionen wieder.

Sektor 2.2 – Die ersten digitalen Systeme

Im weiteren Verlauf lernte ich jemanden kennen, der mir den Umgang mit FL Studio zeigte.

Damals war die Musikproduktion deutlich komplizierter als heute. Viele Automationen, MIDI-Steuerungen und Funktionen mussten manuell eingerichtet werden. Moderne Komfortfunktionen existierten kaum oder gar nicht.

Um die Zusammenhänge zwischen MIDI, Software und digitalen Produktionsumgebungen zu verstehen, verbrachte ich unzählige Stunden mit Lernen, Experimentieren und Ausprobieren.

Aufgrund von ADHS und eigener kognitiver Herausforderungen benötigte ich oft mehr Zeit als andere, um komplexe technische Abläufe vollständig zu verstehen. Dennoch blieb ich konsequent dabei und arbeitete mich Schritt für Schritt durch die verschiedenen Systeme.

Es vergingen Jahre, bis ich die technischen Grundlagen wirklich beherrschte. Gleichzeitig machte mir das Produzieren immer Spaß, weshalb ich nie aufgehört habe weiterzulernen.

Vermutlich fehlen heute noch einige Fragmente dieser Zeit. Nicht jede Idee, jede Datei oder jede Entwicklung hat die Jahrzehnte überstanden. Einige Teile meines BK-Universums sind mit der Zeit verloren gegangen.

Besonders faszinierte mich damals die TB-303 beziehungsweise ihre Nachbildungen. Als ich später feststellte, dass viele dieser Elemente bereits in ReBirth RB-338 enthalten waren, begann ich die Zusammenhänge zwischen Hard- und Software deutlich besser zu verstehen.

MIDI lernte ich größtenteils durch praktische Anwendung. Da ich schon immer stärker aus der analogen Denkweise kam, fiel mir dieser Zugang oft leichter als rein theoretisches Lernen.

Sektor 2.3 – Die Verbindung von Analog und Digital

Warum sollte man die analoge und die digitale Welt nicht miteinander verbinden?

Diese Überlegung führte zu zahlreichen eigenen Entwicklungen und Experimenten.

Gleichzeitig verbrachte ich viel Zeit in der Club- und Bunkerszene, wo die rohe und unverfälschte elektronische Musik gespielt wurde. Mich faszinierte dabei nicht nur die Musik selbst, sondern auch die Technik dahinter.

Ich interessierte mich zunehmend für Klangqualität, Dynamik, Signalwege, Sounddesign und Qualitätsmanagement.

Der Klang war für mich nie nur ein Endprodukt. Mich interessierte immer die Frage, wie dieser Klang überhaupt entsteht.

Genau aus dieser Kombination von Musik, Technik und Neugier entstanden viele Ideen, die später in meine eigenen Entwicklungen eingeflossen sind.

Sektor 2.4 – Motivation und Rückkehr

Ein Freund, den ich bereits seit meiner Kindheit kenne, sagte vor einiger Zeit zu mir:

"Ich weiß bis heute nicht, warum du überhaupt aufgehört hast. Früher hast du im Dunkeln hinter den Kulissen gespielt und alle begeistert. Fang einfach wieder an – nur mit den Möglichkeiten von heute."

Dieser Satz ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben.

Viele Dinge haben sich verändert. Die Technik ist moderner geworden, die Werkzeuge leistungsfähiger und die Möglichkeiten größer. Dennoch bin ich im Herzen immer ein Stück weit der alte, analoge und eher klassische Entwickler geblieben.

Vielleicht liegt genau darin meine Stärke.

Sektor 2.5 – Forschung und Entwicklung bis heute

Seit meiner Kindheit habe ich meinen Weg weitgehend eigenständig fortgesetzt.

Über Jahrzehnte hinweg habe ich gelernt, experimentiert, entwickelt, Musik produziert, Systeme getestet, Hardware aufgebaut, Software analysiert und neue Konzepte ausprobiert.

Viele Entwicklungen entstanden nicht in großen Teams oder Forschungsabteilungen, sondern in kleinen Räumen, nachts vor Bildschirmen, zwischen Musikprojekten, technischen Experimenten und unzähligen Stunden praktischer Arbeit.

Die Reise ist bis heute nicht abgeschlossen.

Tatsächlich bildet sie die Grundlage für alles, was später im BK-Lynxa-Portal 1.0 bis 5.0 entstehen wird.

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